Neugierig geworden?
Ich freue mich, dass dich dein Weg hierher geführt hat.
Wenn du neugierig bist, wer ich bin und warum mich das bewegt, was Menschen bewegt, erzähle ich dir hier ein Stück meines Weges.
Ein paar Dinge, die mich ausmachen
- Ich bin unfassbar neugierig. Wahrscheinlich neugieriger, als den meisten Menschen lieb ist 😄
- Mich interessiert fast immer das, was hinter dem Offensichtlichen liegt. Menschen, Beziehungen, Dynamiken, Geschichten.
- Natur hilft mir, klarer zu sehen. Viele meiner besten Gedanken entstehen beim Laufen mit meinem Hund.
- Mein Hund erinnert mich täglich daran, dass das Leben meistens einfacher ist, als wir Menschen es daraus machen.
- Ich liebe Gespräche, in denen Menschen aufhören, interessant wirken zu wollen und anfangen, ehrlich zu werden.
- Small Talk kann ich. Begeistern tut er mich eher selten.
- Alte Orte faszinieren mich. Nicht wegen der Romantik, sondern wegen der Geschichten und Spuren, die sie in sich tragen.
- Ich nehme oft Nuancen wahr, die anderen entgehen. Manchmal ist das anstrengend. Meistens bin ich sehr dankbar dafür.
- Wenn es keinen Weg gibt, baue ich mir meistens meinen eigenen.
- Ich glaube, dass Neugier Türen öffnet, die Druck niemals öffnen wird.
Mein Weg zu mir selbst
Menschen haben mich schon immer fasziniert.
Ich wollte verstehen, warum wir tun, was wir tun. Warum manche Situationen uns tief berühren und andere scheinbar spurlos an uns vorbeiziehen. Warum wir Dinge sagen, die sich innerlich gar nicht stimmig anfühlen. Und warum wir manchmal genau das tun, von dem wir längst wissen, dass es uns nicht guttut.
Ich war schon als Kind unglaublich neugierig. So neugierig, dass ich oft gehört habe, ich solle damit aufhören. Nicht so viel fragen. Nicht immer noch tiefer schauen. Nicht alles hinterfragen.
Lange dachte ich, diese Neugier wäre etwas, das ich zügeln müsste. Heute weiß ich, dass sie einer der wichtigsten Teile von mir ist. Nicht nur als Eigenschaft, sondern als Haltung.
Ich begegne Menschen nicht mit fertigen Antworten, sondern mit echtem Interesse. Mit der Bereitschaft, gemeinsam hinzuschauen. Nicht nur auf das Offensichtliche, sondern auf das, was sich darunter zeigt.
Denn genau dort beginnt für mich Veränderung.
Aus Anpassung wurde Wahrnehmung
Lange war ich alles andere als die selbstsichere Frau, die ich heute bin.
Ich habe mich stark angepasst und mich oft gefragt, wie ich sein muss, damit andere mich mögen. Gleichzeitig habe ich Menschen ständig beobachtet.
Ich habe gespürt, wenn sich etwas verändert. Wenn Worte nicht zu dem passten, was darunter fühlbar war. Wenn sich die Stimmung in einem Raum veränderte.
Damals war das vor allem ein Versuch, Sicherheit zu finden. Wenn ich alles wahrnehme, kann ich mich besser anpassen. Kann ich Konflikte vermeiden. Kann ich vorbereitet sein.
Heute brauche ich diese Wahrnehmung nicht mehr, um mich zu schützen. Heute nutze ich sie, um Menschen dabei zu begleiten, sich selbst näherzukommen.
Und ich habe gelernt, das, was ich wahrnehme, nicht vorschnell als Wahrheit zu sehen, sondern neugierig zu bleiben.
Tiefe braucht ein Fundament
Neugier und Wahrnehmung allein reichen nicht aus.
Ich musste lernen, mit dem, was sich zeigt, wirklich bleiben zu können.
Deshalb habe ich mich intensiv mit Nervensystem, Trauma, Schutzmechanismen und Bindungsmustern beschäftigt – nicht nur theoretisch, sondern auch durch meinen eigenen Weg.
Ich kenne das Gefühl, sich selbst zu verlieren. Ich kenne Bindungs- und Verlustängste. Ich kenne den Wunsch, alles verstehen zu wollen, obwohl der Körper etwas ganz anderes erzählt.
Mit der Zeit kamen Energie- und Frequenzarbeit dazu. Nicht als etwas Mystisches, sondern als weitere Möglichkeit wahrzunehmen, was im Menschen und zwischen Menschen bereits da ist.
So ist ein Fundament entstanden, auf dem Tiefe nicht überfordernd wird, sondern tragfähig.
Wie ich heute arbeite
Mich interessiert nicht nur das, was erzählt wird.
Mich interessiert genauso das, was sich im Körper zeigt. Das, was zwischen den Worten spürbar wird. Das, was vielleicht schon da ist, aber noch keine Sprache gefunden hat.
Im gemeinsamen Hinschauen entstehen oft Zusammenhänge, die vorher schwer greifbar waren. Ich fasse zusammen, was ich wahrnehme, stelle Fragen, wenn mich etwas neugierig macht, und manchmal benenne ich einen inneren Anteil oder eine Dynamik, die sich gerade zeigt.
Nicht, weil ich glaube zu wissen, wie du bist. Sondern weil Worte, Bilder oder ein benannter Anteil plötzlich verständlich machen können, warum sich etwas immer wieder gleich anfühlt oder warum zwei Seiten in dir scheinbar gegeneinander arbeiten.
Was davon stimmig ist, entscheidest immer du. Ich lade nichts über dein Erleben. Wir prüfen gemeinsam, was sich wirklich passend anfühlt.
Genau darin sehe ich meine Aufgabe: dem, was in dir wirkt, eine Form zu geben, sodass du selbst damit in Kontakt kommen kannst. Aus etwas Diffusem wird etwas, das du wahrnehmen, verstehen und mit dem du in Beziehung treten kannst.
Ich glaube nicht, dass nachhaltige Veränderung dadurch entsteht, dass wir noch mehr über uns wissen. Sie entsteht, wenn wir beginnen, uns selbst wirklich zu begegnen – mit allem, was da ist.
Genau dafür halte ich den Raum.
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